Repertoire

THE RETURN OF DANTON - عودة دانتون

Autor: Mudar Alhaggi // Regie: Omar Elerian

Online beim Shubbak Festival London. Das größte UK-Festival für zeitgenössische arabische Kultur.

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HE RETURN OF DANTON ist ein neues Stück des syrischen Dramatikers Mudar Alhaggi unter der Regie von Omar Elerian. Das Stück, das auf Arabisch geschrieben und aufgeführt wird, ist eine zeitgenössische Erkundung, wie die Dynamik politischer Revolutionen - von der Fanzösischen Revolution bis zum Arabischen Frühling - in der Politik des Proberaums reflektiert werden kann. Das Collective Ma´louba zeigt dieses online beim Shubbak Festival.

Shubbak (was auf Arabisch "Fenster" bedeutet) unterstützt und feiert die Vielfalt der Kreativität und Innovation arabischer Künstler*innen durch seine professionellen und Engagement Programme, nationale Tourneen und das alle zwei Jahre stattfindende Multi-Kunstform Festival. Shubbak Festival arbeitet national und international und beauftragt, initiiert und entwickelt Projekte, die ein breites Spektrum an kreativen Ansätzen in einem von Künstler*innen geleiteten Prozess fördern.

Zum Stück: Ein Kollektiv von in Deutschland lebenden syrischen Schauspieler*innen probt eine zeitgenössische Adaption von Georg Büchners "Dantons Tod". Ein erschütterndes, politisches Drama, in dessen Zentrum der Konflikt zwischen zwei großen Figuren der Französischen Revolution steht, Danton und Robespierre.
Es gilt als eines der größten revolutionären Werke des europäischen Theaters. Es ist auch furchtbar komplex und verworren, und die Übersetzung aus dem Deutschen ins Arabische ist nicht besonders gut. Der Regisseur glaubt, mit der Adaption eines deutschen Klassikers die Finanzierung zu sichern. Doch die Dramaturgin wollte lieber ein neues Stück über den Alltag von syrischen Flüchtlingen im Ausland schreiben. Während das Ensemble mit Büchners manisch intensivem Stück ringt, spiegelt das Leben die Kunst wider, denn die beiden Hauptdarsteller sind in die Auseinandersetzungen zwischen Autor und Regisseur verwickelt. Zwischen katastrophalen Zeilensprüngen und überlangen Zigarettenpausen streiten sich die vier über ihre widersprüchlichen Ansichten über die syrische Revolution und ihre Rolle als Künstler*innen im Exil.
Die Proben schreiten voran und die Spannungen und Meinungsverschiedenheiten wachsen, während sich das Ensemble - fast unbewusst - immer tiefer mit den Themen des Stücks auseinandersetzt: Was ist eine Revolution? Wann ist sie zu Ende? Verstehen sie zehn Jahre nach der syrischen Revolution wirklich, was passiert ist und wie sie ihre Geschichte erzählen können?

Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und die Kulturstiftung des Bundes.

Karten

Team

IMMANUEL BARTZ
Produktionsleitung
Rajha Shakiry
Bühnen- und Kostümbildnerin
Maryam Samaan
Associated Bühnen- und Kostümbildnerin
Khaled Kurbeh
Sounddesigner
Jackie Shemesh
Lichtdesigner
Liam Rees
Regie-Mitarbeit
Israa Habasch
Regieassistent | Übertitel
SUZANA SCHÖNWALD
Make up | Perücken
Bildmühle Videodesign
Video Recording | Cutting | Editing
Elisa Cervik
Szenischer Künstlerin
Hassan Abdulrazzak
English Translation
SANDRA HETZL
German Translation