Repertoire

Ein Kriegsbericht, der nicht traurig sein soll

NOMA OMRAN & RUPERT SEIDL //Text: Rabab Haidar

A history and a civilisation…
A space towards the other…with the other.
A collective cultural identity that takes us towards
freedom, peace, and beauty.
Noma Omran



Ein Kriegsbericht, der nicht traurig sein soll
ist der Titel eines Textes der syrischen Autorin Rabab Haidar. Er thematisiert die Zerstörung der Natur und der Liebe durch den syrischen Bürgerkrieg.
Die Sängerin und Komponistin Noma Omran und der Schauspieler Rupert Seidl entwickeln aus Elementen des Textes einen improvisierten Dialog zwischen orientalischer Maqâm-Musik, Gesangsimprovisation und dem Klang des gesprochenen Wortes in deutschen Sprache. Die östliche Musikform Maqâm eröffnet in ihrer zeitgenössischen Auffassung einen umfassenden musikalischen Freiraum für Improvisation und Ausdruck. Stimmklang und Sprachklang kommunizieren über das Thema der Texte in direktem Konflikt und direkter Verständigung und finden zu einem neuartigen harmonischen Ausdruck.


Noma Omran
ist Opernsängerin, Vokalistin und Komponistin sowie führende Spezialistin für älteste Gesangs-und Musikformen im Maqâm, dem Ost-Aramäischen und Altsyrischen. Sie produzierte und gastierte als Opernsängerin und Vokalistin unter anderem in Paris, New York, Rom, Amsterdam, Genf, Wien, Brüssel, Athen, Manchester und Valencia. In der muslimischen Welt waren Damaskus, Beirut, Cairo, Amman und Aleppo ihre hauptsächlichsten Auftrittsorte. Im Jahre 2010 trat sie an der Seite von Stomu Yamashta als erste weibliche Künstlerin und Solo Sängerin innerhalb eines zentralen Zen-Rituals im Daitokuji-Tempel in Kyoto auf. Am Théatre du Soleil komponierte sie die Bühnenmusik für Ariane Mnouchkines Inszenierung von „Gilgamesh“ und spielte die Rolle der Ishtar. Für die Filme „Éaux argentées“ von Ossama Mohammed (Cannes Film Festival 2014, London Film Festival best documentary award 2014) und „Sortir du Noir“ von Bénédicte Liénard und Mary Jimenez (2019) komponierte und sang sie die Filmmusik.


Rabab Haidar
studierte Geistes- und Literaturwissenschaften mit Schwerpunkt Englischer Literatur an der Tishreen Universität in Latakia. Sie arbeitet als Übersetzerin (Englisch-Arabisch-Englisch) und gibt Creative Writing Workshops. Als Kolumnistin schreibt sie für verschiedene Zeitungen und Magazine, unter anderem für „Die Zeit“, „Vogue“ und „weiterschreiben“. Ihr erster Roman “Land des Granatapfels” erschien 2012. Sie lebt seit 2018 in Berlin.

Rupert Seidl
ist nach den ersten Theaterjahren in Claus Peymanns Bochumer Ensemble und elf Jahren Intendanz am Schloßtheater Moers seit nunmehr 22 Jahren Ensemblemitglied des Theaters an der Ruhr. Zwischen 1986 und heute trat er immer wieder in Jazz- und Improvisationsmusikformationen um Eckard Koltermann, Theo Jörgensmann und Hans Kanty auf und spielte mehrere LPs und CDs ein.



Tagestickets: Im Rahmen der Weiße Nächte beginnt das Programm am 26.08.2021. ab 18 bis 23 Uhr.
Mehr Infos unter: theater-an-der-ruhr.de

Zahl so viel du kannst:
5€ bis 100€

Normalpreis:
25€

Ticketbestellung im Onlineshop:
https://20010.reservix.de/tickets-weisse-naechte-retour-natur-tagesticket-in-muelheim-an-der-ruhr-theater-an-der-ruhr-am-26-8-2021/e1694083

Wir bitten um Vorbestellung, auch um die derzeit noch erforderliche Datenerfassung zu erleichtern.



Freier Eintritt für Personen, die Leistungen im Rahmen der Grundsicherung beziehen.
Freikartenbestellung bitte telefonisch: 0208 599 01 88



Theater an der Ruhr
Akazienallee 61
45478 Mülheim an der Ruhr

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